Karlsruher Stadtbuch

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Karlsruher Stadtbuch 2009

Unter anderem folgende Artikel sind im Stadtbuch 2009 enthalten:

• Wer einst in der Jungsteinzeit das Rad erfunden hat, ist nicht überliefert. Aber es war ein Karlsruher, der es vor rund 200 Jahren neu erfand. Rund um das Thema Verkehr hat Karlsruhe seit der Stadtgründung im doppeldeutigen Sinne „Weltbewegendes“ ins Rollen gebracht – zu Wasser, zu Lande und in der Luft. Von Drais bis Benz, vom Rheinhafen bis zum internationalen Verkehrsflughafen und vom „Lobberle“ bis zu einem Straßenbahnnetz, das weltweit seinesgleichen sucht, beschreibt ein Artikel, wie Karlsruhe „verkehrt“ und weshalb man bei diesem Thema kaum an der Stadt mit dem fächerförmigen Straßengrundriss vorbeikommt.

• Hat man nicht die Möglichkeit hat, sich ins nächste Flugzeug zu setzen, um dem Alltag zu entfliehen, kann man sich auch zuhause – meist gleich um die Ecke – lebhaft in Erinnerung rufen, wie Urlaub schmeckt: Bei einem der zahlreichen Delikatessenläden mit fremdländischen Köstlichkeiten lässt sich Fernweh wahlweise wirksam bekämpfen oder auch hervorrufen. Neben exotischer Kost, gibt es in den mitunter wie bunte Basare wirkenden und von fremdartigen Düften durchwehten Geschäften das zum jeweiligen Land passende Lebensgefühl gleich gratis mit dazu.

• Der Trend, sich exotischen Genüssen zu öffnen, spiegelt sich auch in der Gastronomie wieder. Ein ausgehfreudiges Publikum lässt sich zunehmend von Speisen und Getränken überraschen, die sich hinter Namen wie Sambuse, Tumtumo und Tajine verbergen. Nur scheinbar widerspricht sich das mit einem zweiten großen, gegenläufigen Trend zurück zur Einfachheit und hin zur regionalen Küche. Welcher Genuss-Typ Sie sind, können Sie leicht feststellen, wenn Sie sich für unsere direkten Vergleiche badischer Gerichte mit der Küche ferner Kontinente begeistern lassen.

• Geschlemmt und genossen wurde lange Zeit auch in den zahlreiche Schlössern und Burgen in Karlsruhe und Umgebung. Sie zeugen von der einstigen Macht des Adels. Die ist zwar längst erloschen, doch die Pracht der ehemals hochherrschaftlichen Behausungen ist geblieben. Rund ein Dutzend dieser Schlösser und Burgen sind heute der Öffentlichkeit zugänglich. Unser Artikel stellt sie als Zeugen der Vergangenheit und als attraktive Ausflugsziele vor.

• Die Fußballnation Deutschland wurde einst in Karlsruhe gegründet: Ende des 19. Jahrhunderts tauchte ein runder Lederball am Karlsruher Engländerplatz auf und wurde von dort aus nach und nach durchs ganze Land gekickt. Über lange Zeit kamen die national dominierenden Mannschaften aus Karlsruhe – und auch heute noch steckt das so genannte „Phoenix-Gen“ im Karlsruher Sport Club.

• Was wohl die medizinische Abteilung des KSC dazu sagen würde: Heilkräuter gegen Gelenkbeschwerden, Nadelstiche und Fingerdruck zur Linderung von Schmerzen – das hört sich exotisch an. Doch als Ergänzung zur Hochschulmedizin gewinnen fernöstliche Heilmethoden in Europa an Bedeutung. Was können die Traditionelle Chinesische Medizin, Shiatsu, Ayurveda und Reiki zu unserer Gesundheit beitragen?

• Eine angeknackste Gesundheit ist zwar schlimm, aber noch keine Katastrophe. Um die geht es jedoch in einem weiteren Beitrag dieser Ausgabe. Karlsruhe blieb bislang vor unheilvollen Auswüchsen der Natur wie Hochwasser, Erdbeben und Orkane weitgehend verschont. Eine Garantie, dass dies so bleibt, gibt es nicht. Schon jetzt mehren sich die Anzeichen dafür, dass der Klimawandel direkte Auswirkungen auf die Stadt haben wird. Worüber müssen sich die Karlsruher künftig sorgen und wie gut ist die Stadt auf einen Ernstfall vorbereitet?
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